Terminkalender
Juniriss im OGV Lehrgarten hinter der Obsthalle
Der Juniriss ist ab Monatsbeginn üblich, solange die Triebe an der Basis noch nicht verholzt sind. Sie entstehen häufig an größeren Schnittstellen, an belichteten Oberseiten der Äste oder an Veredelungen und werden gemeinhin als “Wasserschosse” bezeichnet, die große Mengen von Saft und Nährstoffen zu Lasten anderer Kronenteile entziehen. Typisch ist in der Regel der senkrechte Wuchs nach oben. Sie sind außerdem bevorzugte Befallsstellen für Blatt- und Blutläuse. Man reißt sie mit kurzem Ruck samt den “Schlafenden” Augen an der Basis ab. Der Wundverschluss erfolgt schnell. Gleichzeitig wird das Längenwachstum des Baumes gebremst, die Belichtung im Bauminnern gefördert und die Bildung neuer Blütenknospen angeregt.